Beispiel-Banner

7 Summits of Hohenlohe


 Home
 Nepal
Dia-Show Seven Summits

Die 7 Summits of Hohenlohe

Am 30. April 1985 vollendete Dick Bass mit der Besteigung des Mount Everest als erster Mensch die „Seven Summits“ – die Besteigung des jeweils höchsten Berges der sieben Kontinente. Viele sind im nachgefolgt. Auch wir !!!! (Thomas G. aus S., Stefan N. aus C., Marcus K. aus Gaggstatt, Hohenlohe, Sabine P. aus K., Temba G. aus K. und Thomas P. aus C.)

Auf unserer Trekking-Tour zum Everest im Frühjahr 2009 haben wir (zugegeben nach dem Genuss von ein paar Everest-Bieren) den Beschluss gefasst, dass auch wir die „Seven Summits“ machen wollen. Gesagt – getan ! Mitte August haben wir sie bestiegen: Die „7 Summits of Hohenlohe“!!!! Um ein derart gefährliches Unternehmen erfolgreich durchzuführen, haben wir uns mit einem bis ins Detail ausgearbeiteten Fitnessplan akribisch vorbereitet. Auch die Ausarbeitung des Streckenplans erforderte viele Arbeitsstunden. Als Basislager wurde letztendlich der „Goldene Ochsen“ in Cröffelbach als die beste aller Alternativen ausgewählt. Ganz wichtig war für uns auch, dass uns mit Temba Gyalpo ein erfahrener Berg- und Trekking-Sherpa zur Seite stand, den wir extra für diese Expedition aus Nepal einfliegen ließen. 

Freitag, 19. August   Auftakt des zweitägigen Tour ist ein Kanonenschuss und der Einzug vom Großen Siedershof am Globe Theater in Schwäbisch Hall am frühen Morgen. Aufgrund der frühen Stunde ist es nur wenig Schaulustigen vergönnt, unseren Nepali Dance auf das traditionsreiche Lied „Hoch auf dem gelben Wagen“ und unseren Liedbeitrag des nepalesischen Nationalliedes „Resam Piriri“ im Globe Theater zu bewundern.

Nach einem ausgiebigen Frühstück (mangels Dhal Bhat essen wir halt Butterbrezeln) brechen wir zum Ausgangspunkt unserer ersten Gipfelbesteigung Richtung Großcomburg auf. Dort erhalten wir eine Führung von dem berühmten Kirchenhistoriker Thomas G. aus S.: „Einen wunderschönen guten Morgen. Ich darf Sie herzlich begrüßen zu unserer heutigen Führung durch die Großcomburg. Mein Name ist Thomas G. aus S.. Seit 2 Jahrzehnten bin ich Kunst- und Kirchenhistoriker. 8,5 Jahre lebte ich im Benediktiner Kloster St. Antimo dell' Abate in der Toskana und studierte dort Kirchengeschichte und die Geschichte der Etrusker. In der Tomba Hildebranda gab es damals bereits Hinweise auf die Großcomburg in Schwäbisch Hall Steinbach, die wir uns heute genauer ansehen möchten. Die Großcomburg, ein ehemaliges Benediktinerkloster, wurde im Jahre 1078 gegründet. Die ausgedehnte burgartige Anlage erhebt sich majestätisch auf einem Hügel. Die Außenanlagen der Comburg, u.a. der beeindruckende Wehrgang rund um den gesamten Gebäudekomplex, sind freizugänglich. Die Stiftskirche St. Nikolaus wird geprägt durch die romanischen Türme und den Umbau der Barockzeit (1706-1715). Die reiche Innenausstattung umfasst romanische Kunstschätze von internationalem Rang: den Radleuchter und das Altarantependium. Bereits 5 Jahre nach Gründung der Großcomburg im Jahr 1083 wurden die dezenten elektrischen  Leuchtkörper installiert. Die Vorgabe dazu lieferte der italienische Stardesigner Giacomo del Pierro, der angeblich ein Vorfahre der Juve-Legende Allesandro del Piero war. Erst im Jahre 1943, inmitten der Kriegswirren regte der damals noch unbekannte Tenor Lugiano Pavarotti die Anbringung der Lautsprecher an, die Sie noch heute betrachten können. Die Arbeiter wurden bereits damals von der Familie Simperl mit nahrhaften und abgezählten Hühnerflügeln und Linsen mit Spätzle verpflegt. Gegen Ende des zweiten Weltkriegs fand in der Sakristei der Großcomburg der so genannte Partisan mit der Panflöte Kirchenasyl, der später auch Susanne Erding-Swiridoff zu „Fanfare Whisky und Diva“ inspirierte.. Noch heute wird die Großcomburg in einem Zug genannt mit dem Dom von Speyer, der Maria-Hilf Kapelle in Dasing und dem Schloss Neuschwanstein, die allesamt auf dem Besichtigungsprogramm japanischer Touristen stehen.“

Wir verlassen die Großcomburg in südöstlicher Richtung und steigen durch einen schatten spendenden Wald hinauf zum Bahnhof Hessental. Wir folgen den alten Bergsteigerregeln aus dem Himalaya „Nicht zu schnell zu hoch“ und „Viel trinken“, und machen im Bahnhofstüberl, der Stammkneipe von Thomas G., erst mal einen Einkehrschwung zur Höhenaklimatisierung. Und da man auf einem Bein schlecht stehen kann….. Beim zweiten Pils erkennen wir, dass wir vor den Tücken der Naturgewalten nicht gewappnet sind. Es donnert, es blitzt und es regnet Bauklötze. Der gefährliche Aufstieg zum Einkorn muss deshalb entfallen. Um die Regenpause zu überbrücken, gehen wir in der Altstadt von Gaildorf erst mal Mittagessen. Das Verhältnis Bier : Summits ist momentan 3:0. Es wird Zeit, dass wir jetzt unseren ersten Summit in Angriff nehmen. Und dafür ist gleich der höchste Summit von Hohenlohe an der Reihe. Der Altenberg, mit 564 Metern die höchste Erhebung in Hohenlohe. Wir starten in Sulzbach im Kochertal und steigen im leichten Nieselregen auf einem geschotterten Fahrweg stetig im Wald bergan. An einer Wegmarkierung müssen wir auf steilen und aufgrund des Regens rutschigen Naturstufen steil nach rechts den Wald hinaufsteigen. Nacktschnecken versperren vor allem Thomas G. den Weg. Wir erreichen eine Waldlichtung und sehen in der Ferne unser Ziel: Den Aussichtsturm auf dem Altenberg, der von grauen Regenschleiern umgeben ist.

Wir kommen durch einen Weiler, in dem sich ein Bauer auf einem Strohballen sitzend ein Zigarettenpäuschen gönnt. Neben ihm sitzt Herr Bartmann vom sächsischen Landesamt für Statistik. Dieser notiert, wie viele Touristen, Yaks und Esel usw. auf diesem Treck durch den verschlafenen Weiler wandern. Wir kommen durch Hohenberg mit seiner Jausenstation und steigen dann zu dem im Jahr 2007 mit einer modernen und  sehr ansprechenden Konstruktion neu erbauten Aussichtsturm hinauf. Die Gitterstufen des 38,3 m hohen Turmes sind für einen Akrophobiger wie mich nicht unbedingt angenehm. Doch oben entschädigt ein herrlicher Rundblick auf die Kaiserberge der Schwäbischen Alb, die Hohenloher Ebene, die Ellwanger Berge und die Ostalb. Und wie es sich für eine Gipfelbesteigung gehört, reißt jetzt erstmals auch der Himmel auf und die Sonne scheint auf uns herunter. Da macht Stefan das Schaukeln auf dem Kinderspielplatz auch gleich richtig Spaß.

Das „Grenzgebiet“ zur Ostalb ist landschaftlich sehr reizvoll. Doch es gibt hier doch tatsächlich noch ungeteerte Straßen ! In Bühlerzell bestaunen wir am Rathaus den künstlichen „Wasserfall“ und stärken uns im angrenzenden Wirtshaus. Ein Gruppe Radlerinnen im meist fortgeschrittenen Alter macht ebenfalls einen Einkehrschwung. Unseren Versuch eine passendes Weibchen für Thomas G. zu finden blockt dieser mit den Worten „Nacktschnecken habe ich heute schon genug gehabt“.

Wir wandern von Rosenberg in Richtung Hohenberg, der mit 569 Metern die höchste Erhebung der Gemeinde Rosenberg ist.. Wir befinden uns auf dem fränkisch-schwäbischen Jakobsweg und Weg- und  Pilgerkreuze mit Jesusfiguren weisen uns den Weg durch den Wald. Plötzlich lichtet sich der Baumbestand und aus dem weiten Wäldermeer erhebt sich die Kuppe des Hohenbergs in markanter Weise. Mittlerweile sind die Wolken verschwunden und blauer Himmel bildet einen malerischen Hintergrund zur Kirche. Marcus und Stefan, unserer Sportler, rennen den Berg hoch und verpassen deshalb den kurzen Abstecher zur Grotte von Hohenberg. Pfarrer Franz Josef Fuchs lies die Lourdesgrotte in den Nordhang des Hohenbergs einbauen. Diese wurde am 20. Juni 1886 geweiht. In der Lourdesgrotte kann man heute noch Glaspartikel aus der Rosenberger Glasfabrik sehen. Als Baumaterial fanden nämlich Schlackensteine der stillgelegten Glasfabrik Verwendung, in die verschiedenfarbiges Glas eingeschmolzen ist. Vor der Grotte liegt ein Goldfischteich, in dem sich die Sonne spiegelt. Leider haben Temba und Thomas G. ihre Schwimmkostüme nicht mit dabei und so muss ein erfrischendes Bad leider ausbleiben.

„Auf dem Gipfel des Hohenbergs weiß der Wanderer nicht, wohin er seinen Blick zuerst wenden soll. Die Fülle der Eindrücke ist überwältigend. Im Norden erhebt sich der Burgberg (unser nächstes Ziel) mit seinem Turm deutlich aus dem Wäldermeer ab. Rechts davon sieht man die Skyline von Crailsheim und noch etwas weiter rechts die Frankenhöhe und die Crailsheimer Hart. In den östlichen Ellwanger Bergen unterbricht das hoch gelegene Wildenstein die Wälder. Zwischen der Ellwanger Wallfahrtskirche und dem Schloss erkennt man in der Ferne Schloss Baldern und dahinter den Ipf. Im Westen die Kette der Alb mit der Kapfenburg und dem Braunenberg. Aus dem Friedhof mit den alten Bäumen, in denen der Bergwind seine Lieder summt und die Sonne alles zum Leuchten bringt, treten wir in die Jakobuskirche. Dunkelheit und Stille umgeben uns. Nur die Fenster erstrahlen in einem fast überirdischen Licht. Wir treten an den Altar des Apostels und entzünden eine Kerze. Mit dem Segen des Heiligen ziehen weiter.“

Im Rahmen eines "Frankenhardter Werkstattgespräches" sind wir nun bei "Heinrich dem Töpfer". In seiner unnachahmlichen herzlichen Art gestaltet der Handwerker, wie er sich selber am liebsten bezeichnet einen schönen, interessanten und informativen Vortrag für seine Gäste. Die Werke von „Heinrich dem Töpfer" haben Ähnlichkeit mit der Schneeglöckchen-Serie (z.B. „Schneeglöckchen flieht“ oder „Schneeglöckchen mit Sense“) der berühmten Haller Künstlerin Felicitas Franck, bei deren konkaven Gipsreliefs durch die Wahrnehmungskonventionen des Gehirns zu konvexen Gebilden transformiert werden. Doch Frau Franck widmet sich auch dem Gedankenraum des Wanderns, den sie bedenken und offen legen möchte. Der Wanderer ist laut Frau Franck zugleich Bild und Metapher, kann aber auch existentielle Not zum Ausdruck bringen. „Einmal geboren, wandern wir dem Tod entgegen. Und heute denkt man bei Wanderern unwillkürlich an Migranten“.

Nach soviel Kultur benötigen wir eine Stärkung und migrieren ins Bergfeld zu Häb. Dieser bewirtet uns im Garten seines Chalets mit Häppchen und dem guten Häberlen Pils. Beschwingt geht es weiter zum Burgberg. Eckhart und Milena haben sich übrigens mittlerweile unserer Expedition angeschlossen. Der Burgberg (534 m) liegt auf der Gemarkung Frankenhardt und bietet uns einen 28 m hohen Aussichtsturm. Ich habe im Vorfeld den Schlüssel zum Turm besorgt und wir können die endlosen Stufen nach oben steigen. Leider ist es mittlerweile wieder bewölkt, so dass die Aussicht über den Burgbergwald nicht wirklich berauschend ist.

Es dämmert bereits, als wir zum Basislager nach Cröffelbach zurückkehren. Hier arbeiten wir am Verhältnis Bier / Summits. Die Summits liegen bereits nach dem ersten Tag aussichtslos zurück.

Samstag, 20. August      Nach einem umfangreichen Katerfrühstück klettern wir die rund 150 Höhenmeter von Cröffelbach nach Wolpertshausen hinauf. Wildsäue und Nacktschnecken pflastern unseren Weg.

In Bächlingen weist uns Marcus in die Geheimnisse einer altertümlichen Mistmaschine ein, die Wochen später als Ausstellungsstück in der BSH landen sollte. Anschließend wandern wir nach Langenburg hinauf, das hoch über dem idyllischen Jagsttal auf das Hohenloher Land hinunterblickt. Auf der Terrasse vom Schlosscafe bringen wir unseren Alkoholhaushalt erst mal wieder auf Vordermann, bevor der ausgewiesene Rosenexperte Thomas G. seinen Zinken in die bunt blühenden Pflanzen vom Schlosspark hängt. „Das Schloss Langenburg wurde im 13. Jahrhundert als Stauferburg erbaut und im 17. Jahrhundert in einer groß angelegten Baumassnahme zur prachtvollen Residenz mit bedeutendem Renaissance-Innenhof umgebaut. Das Schloss gilt als eines der schönsten Schlösser Süddeutschlands und noch heute ist es der ständige Wohnsitz der fürstlichen Familie zu Hohenlohe-Langenburg.“ Der neue Kletterpark liegt reizvoll in den Ausläufern des Schlossparks und bietet etliche Herausforderungen für mutige Kletterer - also Thomas G.und mich. In bis zu 15 Metern Höhe bewegen wir uns grazil in dem wunderschön gewachsenen Baumbestand und schwingen uns wie Tarzan von Baum zu Baum oder laufen wie Indiana Jones über eine Wackelbrücke. SpiderNet, Flying Fox, Burma Bridge und Challenging Rings sind unsere Lieblingsübungen.

Unsere Tour führt uns jetzt zum Bahnhof Waldenburg, wo uns Rahel und ihre Eltern erwarten. Unromantisch steigen wir an der Hauptstraße bergan. Erst das letzte Steilstück hoch nach Waldenburg führt durch den Wald. Zu steil für unseren Kinderwagenschieber, der entkräftet aufgeben muss. Am Ortseingang begrüßt uns das Waldenburger Schloss des Fürsten zu Hohenlohe-Waldenburg. Auf dem Weg durch den Ort entdecken wir viele liebliche Winkel mit historischen Gebäuden und gepflegten Fassaden. Mittelalterliche Basteien wechseln mit reizvollen Grünanlagen. Und dann finden wir auch noch die Frau für’s Leben – die Bedienung in einem Gartencafe, die uns nach dem anstrengenden Aufstieg eine Kaltschale serviert.

Der Ortskern von Waldenburg wird geprägt durch den Phönixbrunnen und das schöne Rathaus im Fachwerkstil. Der Phönixbrunnen symbolisiert den gelungenen Wiederaufbau des historischen Altstadtkerns nach großer Zerstörung in den letzten Kriegstagen des Jahres 1945. Da die historische Altstadt auf dem "Balkon Hohenlohes" liegt, gibt es zu beiden Seiten wunderschöne Ausblicke auf die weit unten liegende Hohenloher Ebene und die Waldenburger Berge.

Es ist schon später Nachmittag und wir müssen weiter zum Einkorn, der gestern aufgrund des Unwetters ausgefallen ist. Leider muss deshalb das Erfrischungsbad im Neumühlsee ausfallen. Und Eckhart wäre doch zu gerne mit Melinas Bikinihöschen schwimmen gegangen…..

Wir lassen das Bahnhofs-Stüberl links liegen und machen uns gleich an den schweißtreibenden Aufstieg durch den Wald hoch zum Einkorn. Während wir den normalen Zickzack-Weg hoch keuchen, rennen unsere „Sportler“ den steilen Stichweg hinauf. Oben angekommen müssen wir leider feststellen, dass es aufgrund der Windverhältnisse nicht möglich sein wird, dass wir per Paragliding wieder zum Bahnhof Hessental hinunterfliegen können. Doch die tolle Aussicht im Vorabendlicht hinunter in die Ebene entschädigt uns zumindest etwas. Thomas G. als „Local-Guide“ erläutert uns in seiner unnachahmlich sympathischen Art die Lage der vor uns liegenden Ortschaften. Etwas überrascht sind wir dann aber doch, als uns der ausgewiesene Vulkanologe von der Tatsache in Kenntnis setzt, dass wir uns hier auf einem „noch erloschenen“ Vulkankegel befinden. Denn der Hohenlohisch-Fränkische Graben gehört zum „Mediterran-asiatischer Gürtel“, einer Erdbeben-Region, zu deren Einzugsbereich die Azoren, das Atlas Gebirge, der Apennin, die Südalpen und die Neuriden bis hin zum Himalaya gehören. Thomas G. prognostiziert uns einen Ausbruch des Einkorns in den nächsten 500 Jahren. Er unterstützt die heute am meisten vertretene Meinung von langsamen Konvektionsströmen unterhalb der Kocher-Jagst-Linie, wo sich die Magmakammer des Einkorns durch den Wärmeübergang zwischen dem heißen Erdkern und dem Erdmantel immer weiter vergrößert. Der Erdmantel wird hierbei von unten aufgeheizt und dies führt über kurz oder lang zu einer Eruption des Einkorns. Wir beeilen uns, dass wir noch vor dem Vulkanausbruch den Einkorn-Turm besteigen. ?? Stufen führen auf den Turm und von hier oben ist die 360-Grad-Aussicht fantastisch. Doch der Geruch von dem Hefeweizen, dass sich Eckhart und Thomas bereits einverleiben, steigt uns in die Nase und wir gesellen uns zu den beiden. Eine Flasche Sekt für Sabine und Temba und ein paar Runden Weizenbier für den Rest der Expedition in der Einkornkneipe belohnen uns für die erfolgreiche Bewältigung der „Seven Summits of Hohenlohe“. Doch dann bewahrheitet es sich wieder einmal, dass nicht der Auf- sondern der Abstieg das Gefährliche einer Bergbesteigung ist. Während das normale Fußvolk langsam die Serpentinen hinunter läuft, rennen Stefan, Marcus und Temba den steilen Stichweg hinunter. Und dabei muss Temba schmerzvoll erkennen, dass die Hohenloher Berge einfach steiler sind, als der Himalaya. Am Ende des Stichwegs kommt Temba ins Straucheln und fällt nach vorne auf den Schotterweg. Reibung erzeugt Wärme. Und entsprechen verbrannt und blutend sehen Tembas Hände, Ellbogen, Knie und Unterarme aus. Er schluckt zwar tapfer seinen Schmerz hinunter. Doch: Wer den Schaden hat……

In geselliger Runde lassen wir im Basislager unser Abenteuer ausklingen und freuen uns schon jetzt auf die „7 Summits of Kathmandu-Tal“ im nächsten Jahr !