![]() |
![]() |
![]() |
|
Everest 2010 -> Reise-Newsletter |
|
Everest-Base-Camp-Treck
im Mai 2010 Der Everest-Base-Camp-Treck führt durch eine spektakuläre,
hochalpine Landschaft, bei der man dem höchsten Berg der Welt ganz nahe kommt
! Nach dem Flug nach Lukhla wandern wir im engen Tal des „Milchflusses“
Dudh Kosi hinauf nach Namche Bazar, dem Handelszentrum der Sherpa. Durch eine
wunderschöne Landschaft geht es am Kloster Tengboche vorbei hinauf nach Gorak
Shep, wo wir auf über 5.000 Meter übernachten. Gorak Shep ist Ausgangspunkt
für das Basislager des Mount Everest (5.350m) und die Gipfelbesteigung des
Kalapathar (5.554m), von dessen Gipfel sich ein atemberaubender Blick bietet.
360° Eisgiganten, darunter fast zum Greifen nah der Everest (8.850 m), der
Lothse (8.501 m) und der Makalu (8.481 m). Doch
der Reihe nach……. Tag
1 Die
Maoisten spinnen mal wieder und haben einen Generalstreik ausgerufen. Alle
Geschäfte sind geschlossen. Keine Fahrzeuge auf den Straßen. Lediglich die
„Tourist only“-Busse sind auf den Straßen zu sehen. Mit einem solchen Bus
holen Temba, Sabine und ich „unsere“ Gruppe vom Flughafen ab. Leider fehlt
ein Rucksack von Pia, in dem leider auch meine Schuheinlagen sind. Wir
vermuten, dass irgendein Penner den falschen Rucksack mitgenommen hat, da ein
ähnlicher Rucksack noch auf dem Laufband liegt. Zum
Glück ist im International Guesthouse genügend Everest-Bier kalt gestellt,
so dass wir heute den Streik leicht vergessen können. Tag
2 Der
Rucksack von Pia ist aufgetaucht. Ein Penner hat den falschen Rucksack
mitgenommen. Der Austausch gestaltet sich schwierig bzw. heute unmöglich, da
die Maoisten weiter spinnen. Es kommt zu vereinzelten Kampfhandlungen, so dass
jetzt gar keine Fahrzeuge mehr unterwegs sind – und der Penner wohnt leider
am anderen Ende des Kathmandutals. Keine
Fahrzeuge in Kathmandu hat auch einen Vorteil: kein Smog und blauer Himmel !
Zu Fuß besuchen wir den Affentempel und den Königspalast. Aber ohne das
Gehupe und den chaotischen Verkehr fehlt irgendwie etwas. Am
Abend findet das Welcome-Dinner bei Tembas Vermieter „Hanson“ statt. Ein
landestypisches, newarisches Mahl, auf dessen Highlight – den „fettig und
saftig“ bzw. „proteinhaltig“ schmeckenden Yak-Hoden – sich schon alle
freuen. Beim letzten mal waren es 24 verschiedene Speisen – dieses mal sind
es noch ein paar Schmankerl mehr. Zum Beispiel der vorzüglich schmeckende
Fisch – der sich als Hirn vom Wasserbüffel entpuppt. Oder auch das
schwabbelige Rückenmark vom Büffel, das besonders gesund sein soll…….
Zum Glück ist gerade Stromausfall, so dass wir beim Kerzenschein nicht immer
so genau sehen, was wir da verspeisen. Und zum Verdauen gibt es ja den
hochprozentigen Reisschnaps Rakshi, die immer wieder reichlich nachgeschenkt
wird. Tag
3 Rucksack-Übergabe
am Flughafen, zu dem wir nur unter widrigen Bedingungen im übervollen
Streikbus kommen. Die holländischen Mitfünfziger, die den Rucksack
vertauscht haben, sehen genauso verpeilt aus, wie ich sie mir vorgestellt
habe…. Aufgrund
vom Streik ist heute kein Sightseeing möglich. Bereiten wir uns halt mit
Everest auf den Everest vor…..
Tag
4 Endlich
raus aus dem streikenden Kathmandu. Am frühen Morgen fliegen wir mit Blick
auf die schneebedeckte Himalayakette nach Lukhla, mit 2.850 Meter der
Ausgangsort unserer Treckingtour zum Everest Basislager. Obwohl viele
Lukhla-Erstflieger mit dabei sind (unter anderem auch zwei unserer
nepalesischen Träger) muss niemand ein Brecherchen machen, als wir uns auf
dem Anflug auf die nur wenige hundert Meter lange Landebahn befinden. Bevor
wir loslaufen, kräftigen wir uns erst mal mit einem ausgiebigen Frühstück
in der Sherpa-Lodge und vervollständigen unsere Trecking-Crew. Unser Trupp
umfasst jetzt 7 Touris (die sich im Laufe der nächsten Tage noch mehr oder
weniger selbst vorstellen werden), unseren 32-jährigen Guide Sonam sowie die
Träger Karmi, Lion, Sonam und Gyaltsen, die jeweils 2 Rucksäcke von uns
durch das Gebirge schleppen dürfen. Wir
folgen einer Gruppe Yaks hinunter ins Tal des Dudh Kosi. Die Sonne scheint und
wir genießen den gemütlichen 3-stündigen Spaziergang nach Phakding
(2.650m). Und wir genießen letztmals ein Everest-Bier aus der handlichen
0,65-Liter-Flasche. Denn ab morgen gibt es nur noch Dosenbier. Weil immer mehr
Flaschen einfach weggeworfen wurden, herrscht seit 2 Jahren Flaschenverbot im
Everestgebiet ! Die
Hälfte unserer Gruppe hat sich in Kathmandu neue Schlafsäcke aus feinster Gänsedaune
gekauft. Doch nur Jahn ist allergisch gegen Daunen…… Nachdem
Jahn den ganzen Tag aus seinem hypermodernen Trinksystem getrunken hat,
reinigt er am Abend den Gummischlauch. Die schwarzen Teile, die dabei zu Tage
treten, sehen nicht wirklich appetitlich aus….. Holger
hört die halbe Nacht über sein hypermodernes Hörsystem anspruchsvolle
Literatur (D.Bohlen). Aufgrund der guten Akustik bei den dünnen Sperrholzwänden
hören Pia und Robert mit….
Jahn
hat Scheißerei – aufgrund der schwarzen Teilchen vom Vortag auch kein
Wunder…. Es
regnet und natürlich ist von der Bergwelt nichts zu sehen. Wir laufen das
Flusstal hoch und müssen immer wieder aufpassen, dass wir auf den nassen
Steinpassagen nicht ausrutschen. Ich
weiß jetzt nicht, ob ich es schon mal erwähnt habe – aber in Nepal läuft
man immer links (also im Uhrzeigersinn) um irgendwelche „Hindernisse“
herum. Ansonsten bringt das Unglück. Leider hat das Andi gerade nicht
beherzigt….. und somit beginnt „Das Leiden des Andi F.“! Während Pia,
Robert und ich in ToKTok links rum gehen und uns kurz vorm Regen unterstehen,
rennt Andi rechts rum an uns vorbei und versucht nun in den nächsten zwei
Stunden verzweifelt uns (natürlich ohne Erfolg) „einzuholen“. Gestoppt
wird er erst völlig durchnässt am Eingang des Everest Nationalparks, da er
kein Permit mit dabei hat. Hier treffen wir ihn Stunden später wieder…..
Auf
dem weiteren Weg überqueren wir mehrere lange Hängebrücken, auf denen sich
der ein und die andere nicht wirklich wohl fühlen. Als wir die 85 Meter hohe
Hillary Bridge erreichen, hört es endlich auf zu regnen und erste
„Beweisfotos“ werden geschossen. Vor allem Beweise für die Wannen
einzelner Teilnehmer (und ich spreche jetzt nicht nur von mir), die sich durch
die enganliegenden Trecking-Shirts deutlich abzeichnen. Da
ich durch die Annapurna-Runde bereits ordentlich Kondition aufgebaut habe,
laufe ich heute ziemlich locker nach Namche (3.450m) hoch. Wesentlich schwerer
tut sich da schon Jahn, der sich Durchfall geschwächt die 650 Höhenmeter
hoch quält. Wie dreckig es ihm wirklich ging, zeigt sich darin, dass er
bereits an der Hillary Bridge freiwillig seinen Rucksack an Sonam abgegeben
hat... In
Namche werde ich freudig von Palden und dessen Familie begrüßt. Einquartiert
werde ich im „Prayer Room“, wo allerlei religiöse Gegenstände
herumstehen. Über meinem Bett hängt ein Bild vom Dalai Lama…. Am
frühen Abend reißt es plötzlich kurz auf und in der Abendsonne sind die
umliegenden Berge zu sehen. Allerdings nur für jene, die diesen
„Auftritt“ nicht verpennen…. Wir
genehmigen uns alle eine heiße Dusche. Um Geld zu sparen duschen Pia und
Robert gemeinsam - oder hat das andere Gründe? Regina
würde sich gerne ihre Haare fönen. Damit sie aber nicht im Newsletter erwähnt
wird, packt sie diesen lieber nicht aus…..
Tag
6 Ruhe-
und Akklimatisationstag in Namche – es ist bewölkt und es pisst
zwischendurch heftig. Während sich die anderen mit einem Marsch hoch zum
„Everest View Hotel“ akklimatisieren (laut Sonam konnten sie den Everest
immerhin im Nebel riechen) mache ich Ruhetag. Aufgrund
des Streiks in Kathmandu bin ich seit Tagen unrasiert. Und da der Barbier von
Namche 450 Ruppees von mir will (in KTM zahle ich 50 Rp) sehe ich halt
weiterhin aus wie der Yeti. Zum
Thema Bart – Jahn führt ab heute ein „Bart-Tagebuch“, in dem er jeden
Bartstoppel notieren wird. Mein
Kumpel Palden (Spitzname „Moneymaker“) will unbedingt um Geld mit mir Würfeln.
Nehme ich ihm halt 1.500 Ruppees ab (immerhin zB rund 2 Tageslöhne für
unsere Träger) wovon ich allerdings wieder 1.000 Ruppees in die Tipps-Box
werfe. Unsere
Träger haben heute für uns dankenswerterweise Wäsche gewaschen. Da diese im
Regen leider nicht trocken wurde, spannt Regina am Abend kurzerhand über den
Ofen im Dining-Room ein Seil. Dort hängen nun Shirts, Socken und Unterhosen
und trocknen über dem mit Yak-Scheiße angeheizten Ofen. Ganz
nah am Ofen sitzt auch Andi, denn der musste gerade bei unwetterartigem Regen
aus dem Fenster steigen, da in Jahn (natürlich aus Versehen) im Zimmer
eingeschlossen hat. Beim
Zusammenpacken der einzelnen Kleidungsstücke stellt sich heraus, dass Holger
zwischendurch (natürlich aus Versehen) Dinge verwechselt. Erst im Nachhinein
stellt sich heraus, dass die „NorthFace“-Strümpfe Sonam gehören. Wem
allerdings das chinesische „Dong-Seng“-Shirt gehört, ist bis heute ein Rätsel…..
Tag
7 Am
frühen Morgen sind die Berge zu sehen. Doch die Truppe schläft und kurz nach
6 Uhr ziehen Wolken auf. Ab morgen führen wir einen Weckdienst ein. Beim
Frühstück klagen Andi und Jahn über Kopfschmerzen. Komisch – nach dem
Ruhetag und bereits auf dieser Höhe ?? Zuviel Alkohol war definitiv nicht im
Spiel. Zum Glück hat sich der Stuhlgang von Jahn einigermaßen beruhigt. Beim
Aufbruch überreicht Karmi einen Handschuh an Jahn, den dieser im Zimmer
vergessen hat. Wir
steigen den Berg hoch. Die Berge sind jetzt hinter Wolken versteckt. Doch
Namche liegt jetzt von der Sonne beschienen unter uns. Wir wandern nun auf
einem schönen Höhenweg weit oberhalb vom DudhKosi entlang. Und plötzlich
zeigt sich in der Ferne der Lhotse – der erste Achttausender ! Der nur wenig
links davon liegende Everest bleibt aber hinter den Wolken verborgen. Bei
meiner Freundin AngTashi machen wir Teepause. Theoretisch haben wir von hier
eine tolle Aufsicht auf den schönsten Berg der Welt – den Ama Dablam. Doch
momentan müssen wir uns mit den vielen blühenden Rhododendronbäumen begnügen,
die hier überraschenderweise noch in rot, rosa und weiß blühen. Der
weitere Weg führt „hinüber“ zum Kloster nach Tengboche. Hinüber
bedeutet aber, dass es erst mal ein paar hundert Meter ins Flusstal
hinuntergeht und dann wieder rund 650 Höhenmeter nach oben. Leider ist die
Sonne mittlerweile verschwunden und die Truppe friert – ein Zustand, der
sich für einige in den nächsten Tagen nicht ändern sollte. Aber zum Glück
wurden ja lange Unterhosen usw. mitgenommen…… Ein
besonderes Schmankerl ist die Blechtoilette beim Mittagessen in PhunkiThenga.
Wenn da noch ein Ei reingelegt wird, läuft das Teil über….
Beim
Aufstieg im Rhododendron-Wald entwickeln Robert, Andi und Jahn sportlichen
Ehrgeiz und „rennen“ den Berg hoch. Sonam rennt hinterher und ich mache
den „Lumpensammler“. Unterwegs sehe ich im Dreck eine Mütze liegen, die
mich schwer an das Teil von Holger erinnert. Ich überlege, ob ich das
dreckige Teil mitnehmen soll – aber so schwer will ich nicht tragen….. Nach
nur 90 Minuten sind alle oben in Tengboche. Es ist nichts zu sehen – volle
Suppe ! Wir
besuchen das Kloster und wohnen einer Punja-Zeremonie bei. Immerhin 3 Mönche
murmeln ein paar Minuten vor sich hin. Das interessanteste am Klosterbesuch
ist Punkt 9 vom Regelwerk für Besucher: „Wir bitten Sie höflich…9. sich
nicht zu küssen oder zu umarmen !“ Wir halten uns ans Regelwerk……. Abends
ereignet sich dann ein Schauspiel, dass ich in dieser Form hier noch nie
erlebt habe. Innerhalb von wenigen Sekunden verschwindet die Nebelsuppe und
ein kleines Sichtfenster zwischen den Wolken ist zu sehen – der Everest
!!!!!! Und keine Minute später scheint die Sonne auf uns hernieder und die
grandiose Bergwelt ist zu sehen !!! Ich bin überwältigt – obwohl ich hier
schon mehrfach bei tollen Wetterverhältnissen gestanden bin. Aber das heute
ist anders – Abendsonne ! Im Frühjahr eher selten oder besser gesagt
normalerweise ausgeschlossen. Die achttausender Everest und Lhotse, der
Fast-Achttausender Nuptse und der domartige Ama Dablam – und das im
Hintergrund vom Kloster, blühender Rhododendronblüten…… schaut Euch doch
einfach in ein paar Tagen die Bilder auf meiner Homepage an…..
Tag
8 Die
Sonne geht direkt über dem Ama Dablam auf und scheint mir ins Gesicht. Ich
liege im Bett und sehe im Gegenlicht den Everest. Auf der anderen Fensterseite
liegt das Kloster im Sonnenschein. Das ist definitiv ein „Room with good
View“ ! Leider
ziehen wieder früh Wolken auf, so dass wir auf dem Marsch nach Periche
(4.200m) nichts von der Bergwelt sehen. In
der „White Yak Lodge“ bestellen Andi und Jahn „Mars-Momo“. Momos sind
so eine Art Maultaschen und „Mars-Momo“ ist sozusagen ein Mars in einer
Maultasche frittiert. Kommentar vom noch immer mit Dünnschiss geplagten Jahn:
„Sieht aus wie reingeschissen. Das müsste den Hintern doch zumachen!“
Tag
9 Ruhe-
und Akklimatisationstag in Periche. Doch heute ist kein Ruhetag, denn das
Wetter ist erstmals Spitze !!!!! Noch vor dem Frühstück bin ich unterwegs
genieße den Sonnenaufgang am Talausgang. Der sattelartige Kantenga und der
Thamserku, an denen wir die letzten tage vorbeigelaufen sind ohne sie zu
sehen, erstrahlen im Licht der Morgensonne. Und auch der Ama Dablam, der von
hier aus über einer Bergkuppe zum Greifen nahe scheint, ist perfekt zu sehen.
Auf der anderen Seite ragt der Taboche auf. Toll !!!!!! Und die anderen
schlafen noch…… Doch heute haben sie Glück. Denn das Wetter bleibt den
ganzen tag über hervorragend. Wir
steigen knapp 150 Meter eine Bergkuppe hinauf und haben plötzlich das Tal von
Dingboche vor uns. Der Ama dablam wirkt jetzt noch viel näher und zum Greifen
nahe. Auch der Lhotse ist zu sehen und weit hinten im Tal ist der
schneebedeckte Treckinggipfel Island-Peak und der Achttausender Makalu zu
sehen. Während Andi, Holger und Robert mit unseren nepalischen Jungs weiter
auf über 4.700 aufsteigen, genießen wir hier einfach nur das tolle Wetter
und die umwerfende Hochgebirgslandschaft.
Tag
10 Andi
und Jahn klagen frühmorgens weiterhin über Kopfschmerzen. Nach genügend Flüssigkeitszufuhr
ist aber wieder alles ok. Da keine weiteren Symptome der Höhenkrankheit
festzustellen sind, ist das (noch) kein Grund zur Sorge. Beim
Abmarsch brummt der Rucksack von Jahn. Sein angeblich nicht mehr
funktionierender Rasierer ist zum Leben erweckt. Das
Wetter ist wieder vom Feinsten und wir steigen langsam im Periche-Tal nach
oben. An einer Yak-Hütte klebt eine junge Nepali Yak-Fladen zum Trocknen auf
einen großen Felsen. Verbrennungsmaterial ! Wir
haben heute zur Höhenanpassung nur ein Kurzetappe zum 4.620m hoch gelegenen
Dhukla geplant. Knapp 3 Stunden. Den letzten steilen Anstieg teste ich deshalb
meine Kondition und „renne“ hinauf. Ich bin überrascht, wie fit ich bin !
Wesentlich anstrengender ist der Anstieg überraschenderweise für Andi, der
oben völlig fertig wirkt. Erst als er merkt, dass ich die Kamera auf ihn
richte, lächelt er ins Bild.. Auch Regina und Holger schauen nicht wirklich
glücklich drein. Umso überraschender, dass Holger den von Sonam
vorgeschlagenen „Ausflug den Berg hinauf“ noch mitmacht. Zum Glück für
ihn, denn sonst hätte er den „Bird-Joke“ verpasst (den ich gerne auf
Englisch jedem erzähle, der bereit ist zu pfeifen). Doch wir haben auf knapp
5.000 Höhenmetern nicht nur gescherzt, sondern auch die grandiose Bergwelt
mit seinen beeindruckenden Wolkenspielen genossen. Zurück
in der Lodge: Andi
geht es nicht wirklich gut. Man könnte auch sagen, es geht im dreckig. Er hat
wohl Fieber und ist mit seiner Kraft am Ende. Pia
verbrennt sich am Ofen ihre Wandersocke. Ein
Plastikstuhl bricht zusammen – ich sitze nicht drauf !!! Es
ist (angeblich) kalt – alle (außer mir) frieren. Ich schlafe heute erstmals
bei geschlossenem Fenster – weil das Teil nicht aufgeht…….
Tag
11 Der Aspirinverbrauch von Andi und Jahn steigt pro Nacht um eine Tablette. Doch nach wie vor verschwinden deren Kopfschmerzen nach genügend Flüssigkeitszufuhr am Morgen. Wobei die Flüssigkeitszufuhr in der Nacht schon so hoch ist, dass Jahn „nachts noch nie so oft gepinkelt hat wie hier“ (ein gutes Zeichen !!). Das Schwierigste am heutigen Tag ist der „kurze“ aber steile Anstieg zu den Memorials. Gleich hinter der Yak-Lodge von Dhukla steigt der Weg über 250 Höhenmeter hinauf zum Friedhof der Everest-Verunglückten. Hier ist für jeden Bergsteiger, der im Everestgebiet sein Leben ließ, ein Steinmonument aufgebaut. Und davon gibt es wahrlich viele......
Ich
singe erstmals (wie versprochen !) auswendig den Nepali-Folksong „Resam
Piriri“ und unsere Träger sind begeistert. Während
ich umherlaufe und Bilder schieße, lassen sich die anderen vom zufällig
vorbeikommenden Arzt aus Periche den Puls und den Sauerstoffgehalt im Blut
messen. Alle (auch Jahn und Andi!) haben ordentliche Werte. Am
Rande einer Geröllwüste geht es dann leicht ansteigend entlang nach Lobuche
(4.920m). Hinten im Hochtal sieht man schon den Pumori, an dessen Fuße das
Ziel unserer Tour liegen wird. Der Standard der Loges in Lobuche ist in den
letzten Jahren ständig gewachsen, so dass man jetzt nicht mehr vom
„Drecksnest Lobuche“ sprechen kann. Wir sind in einer angenehmen Lodge
untergebracht. Während unser harter Kern (Robert und der immer total erschöpft
aussehende Holger) mit den Nepalis wieder den Hausberg besteigen und somit die
5.000er-Marke knacken, verbringen wir einen relativ angenehmen Nachmittag mit
Schlafen, Sonnen, Würfeln und Kartenspielen. Am
Abend schneit es leicht und in meinem Zimmer hat es 1,0 Grad – bei offenem
Fenster. Tag
12 Andi
fühlt sich schwach – und will trotzdem weitergehen. Sonam hat zwar
Bedenken, aber da ich außer dem Kopfweh keine anderen Symptome der Höhenkrankheit
erkenne und Andis körperliche Schwäche (weiche Knie) auf dessen Fieber vom
Vortag zurückführe (welch Fehleinschätzung von mir) lassen wir ihn weiter
mitkommen. Wie
schon in den letzten Tagen herrscht Kaiserwetter. Blauer Himmel – die Sonne
scheint ! Die Bergwelt (und wir sprechen hier von der höchsten die es gibt
!!!!) ist in ihrer vollen Pracht zu sehen !!! Der Weg steigt in einer Talmulde
sacht an. Vorne ist der weiße Bergkegel des Pumori zu sehen; auf der rechten
Seite beherrscht der Nuptse das Bild. Im letzten Jahr haben wir den „Fünftausender-Stein“
definiert. An diesem lege ich meine Wanderstöcke aus, und lasse jeden auf über
5.000 Meter über Meereshöhe springen. Kurz darauf der letzte richtige
Anstieg am Lobuche-Pass. Bei der Rast davor müssen sich manche notgedrungen
ausruhen während Pia einen herzhaften Zug aus der Zigarette nimmt.
Es
sind überraschend viele Hubschrauber unterwegs. Aus Transportgründen oder
Notfalltransport ? Im
Auf und Ab geht es auf den Ausläufern des Khumbu-Gletscher über Geröll das
letzte Stück nach Gorak Shep (5.180m). Wie in den letzten Tagen üblich sieht
Andi ziemlich fertig aus. Doch sein Gang ist gerade und sobald eine Kamera auf
ihn gerichtet ist, lächelt er. In
Gorak Shep ist überraschenderweise wenig los und wir bekommen die Dachzimmer
mit Aussicht. Wir stärken uns mit Nudelsuppe und Nudeln und da das Wetter
nach wie vor Spitze ist, steigen wir noch heute zum über 5.500 Meter hohen
Kalapathar hinauf. Der Aufstieg ist technisch einfach, aber die Höhe !!!
Schnell bleibt einem die Puste weg. Doch bereits auf halbem Wege wird man mit
einem phantastischen Blick auf den höchsten Berg der Welt beloht – der
Everest in seiner ganzen Pracht ! Im Gipfelbereich des Kalapathars wird es ungemütlich. Es ist „ein bisschen windig“ und ich habe teilweise Probleme, Atem zu holen. Nach rund 2 Stunden sind alle außer Andi (der auf halbem Wege vernünftigerweise kehrt gemacht hat) oben angelangt. Regina schaut aufgrund ihrer Erschöpfung nicht wirklich glücklich drein – aber sie hat es geschafft. Holger bekommt aufgrund seines Everest-Hustens kaum ein Wort heraus – aber er ist oben ! Jahn platz fast der Schädel – aber er hat’s geschafft ! Bei Pia und Robert habe ich nichts anderes als einen „leichten“ Aufstieg erwartet. Und ich – bin noch nie so locker und unbeschwert in diesen Höhen herumgehüpft……
„Was
wäre im Angesicht des Everest ein großer Blödsinn ?“ frage ich Robert,
der morgen Geburtstag hat. „Ein San Miguel Bier zu trinken !“ -> Und
deshalb habe ich eine Dose Everest mit hier heraufgetragen, die ich Robert als
verfrühtes Geburtstagsgeschenk überreiche und die wir dann zusammen trinken. Und
dann kommt, was kommen muss: Resam Piri auf dem Kalapathar !!! Textsicher
!!!!! Am
Abend dann ein besonderes Schauspiel: Sonnenuntergang am Everest. Von Gorak
Shep aus lugt der Everest zwar nur ein bisschen über die Nuptse-Flanke
hinaus. Trotzdem sieht es einfach Klasse aus, wenn der Berg orange erstrahlt
und drum herum schon alles dunkel ist.
Spruch
des Tages von Pia: „Nach
körperlicher Erschöpfung kommt geistige Freiheit !“ Was
bei der geistigen Freiheit herausgekommen ist, mag jede/r für sich
beantworten…..
Tag
13 Happy
Birthday Robert !! Im Morgengrauen schleichen wir uns vor das Zimmer von Pia
und Robert und schmettern ein Geburtstagsständchen. Dass wir dadurch den Rest
der Lodge auch aufwecken, ignorieren wir vorsichtshalber mal… Unsere Jungs
haben auch eine Geburtstagstorte (ein Mars mit 3 Kerzen drauf) organisiert und
Sonam hängt dem sichtlich überraschten Robert auch noch einen traditionellen
Geburtstagsschal um. Nächte auf über 5.000 Meter sind etwas besonderes. Man schläft nicht wirklich gut….. Trotzdem geht es uns allen einigermaßen gut. Bereits am Vorabend haben wir ausgemacht, dass Regina, Andi und ich absteigen werden. Die anderen wollen noch zum Basislager.
Wir
sind noch nicht richtig aus Gorak Shep raus, klagt Andi bereits über Erschöpfung.
Sollen wir ein Pferd für ihn kaufen ? Nein – er will es zu Fuß versuchen.
Ganz langsam laufen wir über das Geröllfeld des Gletschers zurück. Auf
halbem Weg wird es Andi schwindelig und er fängt an, wie betrunken zu
torkeln. Ich mache mir jetzt richtig Sorgen und laufe dicht hinter ihm um ihn
notfalls zu halten. Für die relativ kurze Strecke nach Lobuche benötigen wir
fast 4 Stunden. Andi ist total fertig. Zu Fuß kann er auf keinen Fall weiter.
Doch Schwindel und unkoordiniertes Laufen sind weitere Anzeichen der Höhenkrankheit.
Und dann fängt Andi in der Lodge im Sitzen plötzlich an zu Wanken und sagt,
dass er seinen kleinen Finger nicht mehr bewegen kann… und er seine rechte
Gesichtshälfte nicht mehr spürt. Scheiße !!! Jetzt müssen wir schnellstmöglich
absteigen !!! Ich
organisiere auf die Schnelle ein Pferd, das Andi nach unten bringen soll. 200
Dollar wollen die dafür haben. Da wird die Not des Touris mal ordentlich
ausgenutzt. Da keine Zeit für langes Verhandeln bleibt, wedle ich mit einem
Hundert-Euro-Schein. Dafür bekommen wir dann einen altersschwachen, störrischen
Gaul samt Führer. Bereits beim Aufsitzen zeigt sich, dass die kleine Schindmähre
keine rechte Lust hat, den großgewachsenen Andi den Berg hinunter zu tragen.
Das Teil weicht immer wieder aus und nur zu viert schaffen wir es, dass Andi
irgendwie auf dem Sattel zu sitzen kommt. Festhalten kann er sich am vorderen
und hinteren Ende des Sattels. Ich frage mich schon jetzt, wie wir Andi das
steile Teilstück bei den Memorials heil hinunterbringen sollen….. Doch
zuerst geht es mal relativ flach zur Ortschaft raus und Andi und der Gaul fühlen
sich relativ „wohl“. Wir kommen im aufkommenden Nebel auch relativ zügig
voran. Bei
den Memorials zeigen sich meine Bedenken dann bestätigt. Der Gaul weigert
sich vehement den steilen Abstieg zusammen mit Andi zu machen. Er weicht immer
wieder seitlich aus und Andi kann sich nur mit Mühe auf dem Gaul halten. Es
bleibt uns nichts anderes übrig: das Steilstück muss Andi zu Fuß gehen –
was auch ganz gut klappt. Andi geht es jetzt zwar nicht wirklich gut, aber
sein Zustand hat sich auch nicht verschlechtert. Nach
dem Steilstück sitzt Andi wieder auf – um kurze Zeit später wieder
abzusteigen. Leider nicht freiwillig! Das Pferd macht einen langen
Ausfallschritt nach unten und Andi rutscht nach vorne über den Sattel. Glücklicherweise
fällt er nur gegen eine kleine Böschung und bleibt unverletzt. Das hätte
auch noch gefehlt….. Den
restlichen Weg weicht Karmi nicht mehr von der Seite von Andi. Sobald der Gaul
Anstalten macht auszubrechen, greift er ein. Leider treibt uns nun auch noch
ein Graupelschauer Schnee direkt ins Gesicht. Doch nach Periche sind es jetzt
zum Glück nur noch ein paar Minuten….. In
Periche hat es eine kleine Krankenstation mit westlichen Ärzten, die auf Höhenkrankheit
spezialisiert sind. Und der Doc bestätigt meine Befürchtungen innerhalb
weniger Sekunden: „We need a rescue-evakuation“ weil Andi Wasser in der
Lunge hat und nur zu mir sagt er dann noch „But he will survive“….. Na
danke schön!! Andi
wird sofort an eine Sauerstoffflasche angeschlossen und innerhalb weniger
Minuten geht es ihm bedeutend besser. Während Regina Krankenschwester spielt
organisiere ich mit Hilfe von Temba den Helikopterflug. Dieser ist heute
leider nicht mehr möglich, da es draußen weiter schneit und es auch schon
langsam dunkel wird. Andi bleibt deshalb die Nacht über in der Krankenstation
und am Sauerstoff angeschlossen. Morgen früh passt dann hoffentlich das
Wetter und der Heli kann kommen….
Tag
14 Ich
schlafe nicht wirklich gut. Oder besser gesagt – ich schlafe eigentlich gar
nicht. Ich mache mir Vorwürfe…. Immer wieder schaue ich aus dem Fenster. Es
ist mittlerweile wolkenlos und ein grandioser Sternenhimmel ist zu sehen.
Einem Heliflug am Morgen sollte nichts im Wege stehen….. Blauer
Himmel und windstill ! Passt ! Und Andi geht es heute früh schon wieder
richtig gut. Er freut sich auf seinen ersten Helikopterflug…… Jetzt fehlt
nur noch der Heli ! Doch der lässt leider auf sich warten. Plötzlich hören
wir aber dann doch Rotorgeräusche und Sekunden später schwebt die „grüne
Libelle“ über uns ein und alles geht ganz schnell. Andi steigt ein und
wenige Sekunden später schwebt er auch schon davon. -> Eine Nacht im
Krankenhaus und ein Tag Untersuchungen unter anderem in der Röhre stehen ihm
bevor. Zum Glück geht alles gut aus und Andi ist schnell wieder fit. Leider
muss er nun ein paar Tage in Kathmandu auf uns warten….. Regina
und ich warten nun erst mal in Periche auf den Rest der Gruppe, die von
unserer „kleinen Rettungsaktion“ noch nichts ahnen. Zum Glück ist es
durch das Sonnendach der Lodge angenehm warm, und etwas Schlaf habe ich ja
auch nachzuholen…. Tag
15 Wir
wollen schnellstmöglich nach Kathmandu zurück um Andi Gesellschaft zu
leisten. Deshalb beschließen wir, dass wir die restlichen 4 Etappen um einen
Tag verkürzen und die verbleibenden Tagesetappen
entsprechend verlängern. Deshalb gehen wir am Morgen auch früh los und
unsere Mädels frieren (wie eigentlich jeden Tag) trotz wolkenlosem Himmel.
Sie fordern einen „Schnuckel- und Wohlfühlfaktor“ vom Tourguide. Schau
mer mal was sich machen lässt….
Wir
verlassen das Periche-Tal und wandern direkt auf die schneebedeckten Gipfel
vom sattelförmigen Kantenga und Thamserku zu. Links liegt der domartige Ama
Dablam, den wir beim Reinlaufen aufgrund des schlechten Wetters noch gar nicht
in seiner ganzen Pracht gesehen haben. Und hinter uns verabschieden sich
Everest und Lhotse mit weißen Kondenzfahnen von uns ! Grandios !!!! Dann
kommen wir durch die sonnenüberfluteten Rhododendronwälder von Deboche. Die
Bäume stehen in voller Blüte. Rot, rosa, weiß und sogar die gelben blühen
noch ! Bei
der Mittagsrast schleicht sich plötzlich ein schwarzes Pferd von hinten an
Regina heran und legt seinen Kopf über ihre Schulter. Regina erschrickt und
verscheucht den netten Gast, den ich doch extra für ihren „Schnuckel- und
Wohlfühlfaktor“ organisiert habe. In
Rekordzeit rennen wir nach Phunki Thenga hinunter und auf der anderen Seite
die runde 400 Höhenmeter wieder hinauf zu Ang Thaschi’s Ama Dablam Lodge.
Dort verbringen wir einen angenehmen Abend. Obwohl
wir jetzt „nur noch“ auf 3.500 Höhenmeter sind, hat Jahn nachts noch
immer Kopfschmerzen. Er benötigt Aspirin und weckt deshalb Holger weil „bei
Regina habe ich mich nicht getraut. Die hätte mich doch sofort ins Zimmer
gezogen ….“.
Tag
16 Wieder
ein wolkenloser Morgen, an dem wir von den Glocken der vorbeiziehenden Yaks
geweckt werden. Wir frühstücken auf der sonnenüberfluteten Terasse der
Lodge und genießen die phantastische Aussicht auf den Ama Dablam. Zum
Abschied schenkt mir Ang Tashi noch eine Kette mit „echten tibetischen Glückssteinen“. Wir
rennen den schönen Hangweg entlang nach Namche, wo wir bei Palden Dai einen
Einkehrschwung machen. Doch nach einem heißen Nudelsüppchen geht es gleich
weiter. Palden ist enttäuscht, dass ich ihm keine Revanche im Würfeln gebe.
Seine Frau Tsiring freut sich, dass er die Haushaltskasse nicht verzocken
kann. Jetzt
geht es steil hinunter zur Hillary-Bridge und weiter über Monjo nach Bhenkar.
In einer netten Lodge genehmige ich mir eine heiße Dusche. Das Zimmer von
Jahn liegt strategisch günstig neben dem Clo, so dass sich Jahn überlegte,
ob er nicht „durch die löchrige Bretterwand mal rüberlangen sollte.“ Tag
17 Letzter
Wandertag ! Gut gelaunt wandern wir zurück nach Lukhla. Die Sonne knallt auf
uns hernieder. Damit der Flüssigkeitshaushalt nicht absinkt, genehmigen wir
uns beim Mittagessen ein Everest. Das kalte Bier schmckt Spitze und da die Küche
die Tomaten für die Spaghettisoße wohl erst im Nachbardorf einkaufen muss,
genehmigen wir uns auch noch ein zweites. Jahn überbrückt die Wartezeit aufs
Essen mit Pantomime. Er spielt einen „Einbeinigen“. Dabei verwechselt er
aber irgendwie seine Beine (welches fehlt ?) und stürzt auf den steinigen
Boden der Lodgeveranda. Zum Glück überlebt er den gefährlichen Sturz. Doch
seine beiden Handflächen sind schwer verletzt.... Pia
bemerkt plötzlich bei ihrem Robert erste sonnenbedingte Hautrötungen auf
dessen Kopfhaut. Dieser benutzt deshalb den „Sonnenschutz Bier: Ja, das
stylt auch gut !“ Leider
ziehen nun Wolken auf und in Lukhla werden wir mit ein paar Regentropfen
empfangen. Unser Quartier liegt direkt am Flughafen, so dass wir morgen früh
lediglich „über die Straße“ gehen müssen.
Weisheit
des Tages: Red Bull in Deutschland…..verleiht Flügel; Red
Bull in Nepal….. verleiht
Hörner; Und
bei Jahn ? ….“Bei mir steht da nur der Lümmel“ Tag
18 Graue
Regenwolken hängen über - oder besser gesagt in Lukhla. Als Flugwetter kann
man das nicht bezeichnen. Trotzdem packen wir frühmorgens alles zusammen und
gehen die paar Meter zum Check-In. Und dann ist warten abgesagt......
Tag
19 Graue
Regenwolken hängen über - oder besser gesagt in Lukhla. Als Flugwetter kann
man das nicht bezeichnen. Trotzdem packen wir frühmorgens alles zusammen und
gehen die paar Meter zum Check-In. Und dann ist warten abgesagt...... Obwohl
die grauen Regenwolken nicht ganz so grau wie gestern sind und auch die
„Fernsicht“ etwas besser ist – geflogen wird auch heute nicht. Deshalb müssen
wir die geplante Fete für den runden Geburtstag von Regina spontan umplanen.
In unserer Lodge wird die „Keller-Disco“ geöffnet. Genügend Bier ist
auch vorrätig (am Schluss waren es wohl 26 Dosen..) und bei Smoke on the
Water und TNT wage ich mich sogar auf die Tanzfläche....
22.57
Uhr: „Was rufsch’n Du jetzt überhaupt ou? Jetzt ist Elfe bei uns –
tschau !“ und zu mir „Warum lachsch’n Du sou ? Des woar mei Vadder…“
Tag
20 Graue
Regenwolken hängen über - oder besser gesagt in Lukhla. Als Flugwetter kann
man das nicht bezeichnen. Trotzdem packen wir frühmorgens alles zusammen und
gehen die paar Meter zum Check-In. Und dann ist warten abgesagt...... Obwohl
die grauen Regenwolken nicht ganz so grau wie gestern sind und auch die
„Fernsicht“ etwas besser ist – geflogen wird auch heute nicht. Oder doch
? Im Laufe des Vormittags bessert sich das Wetter und wir haben Glück.... Am
frühen Nachmittag sitzen wir im angenehmen Garten vom International
Guesthouse und feiern mit einem Everest das Wiedersehen mit Andi. Am Abend
feiern wir dann nochmals den Geburtstag von Regina – denn die bereits
gefertigte Geburtstagstorte musste ja auch an die Frau gebrachtg werden. Tag
21 Noch ein bisschen Shoppen, ein letztes Chicken-Chili und ein Abschieds-Everest...... |