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Der heilige Berg Kailash in Westtibet lockt seit Urzeiten
Pilger und Abenteurer.
Über einen Pass in West-Nepal betreten wir mit unserer Expedition zu Fuß
dieses sagenumwobene Land mit seinen unvergleichlichen landschaftlichen Schönheiten,
seiner schier unendlichen Weite und seinen mystischen Orten.
Für Hindus, Buddhisten, Bön und Jainas stellt der Kailash gleichermaßen das
Zentrum des universellen Mandala dar. Der Kailash ist ihr
"Weltenberg", weltlicher Spiegel der zentralen Achse des Kosmos.
Eine pilgermäßige Annäherung und Umrundung (Parikrama) dieses Bergs lohnt
der Mühen und Strapazen, die mit einer Reise auf diesen Höhen verbunden sind
und ist vielleicht das beeindruckendste Erlebnis einer Reise auf das Dach der
Welt. Ein solches Unternehmen bietet tiefe Einblicke in die ursprüngliche
tibetische Kultur und wunderbare Natur- und Landschaftserlebnisse.
Die Höhepunkte dieser Expedition sind, neben dem Kailash und den heiligen
Seen Manasarovar und Rakastal, sicherlich auch der Canyon von Tholing und die
Klöster von Tsaparang im alten Königreich Guge, ganz im Westen Tibets. Wir
werden uns der Kailash-Region zu Fuß auf dem alten Pilgerweg durch Nordwest
Nepal bis Purang nähern, und damit den Spuren ungezählten Pilgern folgen.
Ein faszinierender Zugang, der dieser Tour auch einen Pioniercharakter
verleiht und das besondere Erlebnis ermöglicht, sich der weiten
westtibetischen Landschaft zu Fuß zu nähern, den letzten Pass aus eigener
Kraft zu überwinden.

4. Tag
Kathmandu
- Nepalgunj - Simikot
Flug von Kathmandu nach Nepalgunj, welches nahe der indischen Grenze im
Tiefland liegt und möglichst sofort Weiterflug nach Simikot (2.950 m). Der
Flug nach Simikot ist abhängig von der Witterung*. Der Rest des Tages steht
zur freien Verfügung, zum Ausruhen, Akklimatisieren oder für Spaziergänge
in der Umgebung.
    
Von bewaldeten
Bergrücken umgeben, liegt Simikot hoch über dem Flusstal des Humla Karnali
und ist die „Hauptstadt“ von Humla, dem entlegensten nepalesischen
Distrikt und dem "Wilden
Westen" Nepals. Die abgelegenen Täler sind noch immer Handelsrouten nach
Tibet. In Simikot und Umgebung leben Thakuris, nepalesische Hindus. Die
meisten Händler und Bewohner nordwestlich von Simikot sind aber Bhotias, vom
Tibet her eingewanderte Buddhisten.
* Falls der sofortige Weiterflug nach Simikot aufgrund Witterungsbedingungen
nicht möglich ist, wird in Nepalgunj im Guest House übernachtet. Nepalgunj
ist ein relativ großer Ort inmitten
eines Reisanbaugebietes an der Südgrenze Nepals zu Indien. Hier ist das Klima
im
Sommer schwül-heiß.
ab 5. Tag
Beginn der sechstägigen Wanderung nach Tibet
Das Trekking führt uns entlang des Karnali-Flusses zur tibetischen Grenze.
Die abgelegenen Täler sind noch immer Handelsrouten nach Tibet. Schafe tragen
Reis nach Tibet und es wird dort gegen Salz getauscht. Das Gepäck wird in der
Regel von Ponys und Trägern getragen. Es begleitet uns eine Sherpa-Mannschaft
bestehend aus Sirdar, Führer, Koch und Küchenjungen.
5. Tag
Trekking
nach Dharapuri (2.300m, ca. 4 Std.)
Wir wandern heute zu einem bewaldeten
Bergkamm (ca. 3.200 m) oberhalb von Simikot und erreichen nach einem langen,
steilen Abstieg auf steinigem Pfad das ca. 2.270 m hoch gelegene Thakuri-Dorf
Tuling. Wir gehen weiter nach Dharapuri, wo wir an einem schönen Platz
am Fluss campieren.
   
6. Tag
Trekking
nach Kermi (2.700m, ca. 3 Std.)
Walnuss- und Pfirsichbäume säumen den Pfad, der entlang des Karnali nach
Kermi führt. Hier wohnen vor allem Bhotia-Buddhisten. Wir kommen durch eine
enge Schlucht und wandern (bei genügend Niederschlag) einmal sogar unter
einem Wasserfall hindurch. Bei einer heißen Quelle ist Abends eine „Hot
Shower“ möglich.
7. Tag
Trekking
nach Yalbang (3.000 m, ca. 6 Std.)
Nach einem schweißtreibenden Anstieg
zum Silla-Pass geht es steil bergab zu einer grünen Almwiese und einem süßlich
riechenden Marihuanafeld. Über einen in den Fels gehauenen Weg gelangen wir
ins Yalbang-Tal. Hoch oben liegt der Ort mit seinem Kloster, dem wir am Abend
einen Besuch abstatten.
   
   
8. Tag
Trekking
nach Tumkot (3.100 m, ca. 7
Std.)
Wir kommen durch das in den Hang gebaute Dorf Yangar. In einem stetigen Auf
und Ab folgen wir dem Karnali. Die Landschaft wird karger. Wir kommen langsam
nach Tibet….. Unser Zeltplatz liegt heute unter dem Klosterberg Tomkot. Im
Fluss können wir uns den Schweiß der heutigen Etappe abwaschen.
    
    
9. Tag
Trekking
nach Thado Dunga (3.950 m, ca. 6 Std.)
Auf einem herrlichen Höhenweg gehen wir nach Yari (3.670 m), der letzten
Siedlung auf nepalesischem Gebiet. Wir genießen Ausblicke zum über 7.000 m
hohen Saiphal Himal. Unser Camp liegt 1 Stunde oberhalb von Yari schon nahe
dem Nara La.
    
10. Tag
Trekking über den Nara La (4.620m) nach Hilsa (3.650 m, ca. 6
Std.)
Ein
leichter Weg führt uns nach Sipsip (4.200 m). Über einen steilen Pfad
erreichen wir den Nara La (4.620 m). Vom Pass aus genießen wir den ersten
Blick auf das tibetische Hochland. Auf einem eindruckvollen Weg gelangen wir
hinunter zum Karnali-Fluss zum nepalesischen Grenzort Hilsa.
    
    
11. Tag
Grenzübergang nach Tibet; Jeepfahrt nach Purang (3.750 m)
Eine neu gebaute Stahlbrücke führt uns nach Tibet. Hier erwartet uns die
tibetische Crew. Nach den Zollformalitäten fahren wir mit Jeep und Lastwagen
weiter ins „Drecksnest“ Purang (ca. 2 Std.). Übernachtet wird in einem
sehr einfachen Gästehaus in Purang.
    
12. Tag
Fahrt über Gossul Gompa nach Chiu Gompa (4.570 m) an der Südseite des
Manasarovar See (ca. 6 Std.)
Auf einer mit Schlaglöchern übersäten Schotterpiste
„flüchten“ wir aus Purang. Erstmal sehen wir Schneegipfel über dem Geröllgebirge
aufragen und nach der Überquerung des 4.590 m hohen Gurla La breitet sich die
tibetische Hochebene vor unseren Augen aus. Bei günstiger Sicht erhaschen wir
erste Blicke auf den Kailash.
Wir fahren zum
Manasarovar-See. Er liegt auf einer Höhe von 4.558 m und ist somit der höchste
Süßwassersee der Welt. Mit einer Fläche von 330 qkm entspricht die
Ausdehnung des Manasarovar ungefähr der Ausdehnung des Gardasees. Der See
liegt eingebettet zwischen zwei schneebedeckten Bergketten. Das Gebiet gilt
als eine der schönsten Landschaftsregionen Tibets. Bevor wir zum
Manasarovar-See kommen, erblicken wir westlich den Raksas Tal (Tal = See),
einen länglichen See, der gerne mit dem Mond, während der größere, eher
runde Manasarovar-See mit der Sonne verglichen wird. Das liegt wohl weniger an
Form und Größe der Seen oder am Wetter, das über dem Manasarovar-See meist
freundlich ist, sondern an der religiösen Bedeutung dieses Sees. Nach
hinduistischem Glauben hat Brahma den Manasarovar-See für die rituelle
Reinigung geschaffen. Jede Person, die darin ein Bad nimmt, geht in Brahmas
Paradies ein. Man sagt, wer hier den Boden berührt, im See badet oder
dessen Wasser trinkt, tilgt die Sünden von 100 Wiedergeburten!
    
Wir besichtigen die Gösul Gompa am Manasarovar See bevor
wir in der Nähe der Chiu Gompa unser Camp direkt am See aufschlagen.
  
13. Tag
Ruhetag am Manasarovar See
Mit etwas Glück sehen wir heute Pilger, die per Niederwerfung den Manasarovar
umrunden. Der Weg um den See ist eben,
die Landschaft ist geprägt von Stille und klaren Farben, Wildgänse und
Himalayaschwäne schwimmen im Wasser. Sechs der acht Gompas, die den See
umgeben, sind wieder aufgebaut. Wir besichtigen heute die Chiu Gompa
und die nahegelegenen heißen Quellen im Ort. Ansonsten genießen wir die
herrliche Landschaft ………
   
   
   
14. Tag
Fahrt nach Tirthapuri (ca. 8 Std.)
Tirthapuri ist ein wichtiger Pilgerort mit heißen Quellen. Wir campen am
Sutlej-Fluss, direkt unterhalb vom Klosterberg. In der Nähe heißer Quellen
und einem Geysir liegen die Meditationshöhlen von Tirthapuri. Viele Tibeter
besuchen diesen idyllisch gelegenen Pilgerort. Ein schöner Abendspaziergang
ist die Kora rund um den Klosterberg.
    
15. Tag
Fahrt nach Toling (3.600 m, ca. 5 Std.)
Wir fahren heute ins Königreich Guge. Die holprige Piste führt über den
Zomu La (5.050 m) hinunter durch ein faszinierendes „Mondtal“ mit bizarren
Felsformationen nach Toling. Eingebettet
in die zerklüftete Canyon-Landschaft des Sutlej-Flusses, liegen die 900 Jahre
alten Ruinen von Tholing und Tsaparang - einst blühende Zentren des
ehemaligen
Königreichs Guge. Übernachtet wird im einfachen Gästehaus in Toling.
    
16. Tag
Fahrt nach Tsaparang
Am Morgen fahren wir nach Tsaparang
(3.800 m), dem ältesten Zentrum des Königreichs Guge. Trotz Kulturrevolution
sind hier glücklicherweise einige Bauwerke und Tempel erhalten geblieben.
Vier Tempel
gruppieren sich um die unteren Festungsmauern und
der einstige
Sommerpalast von Tsaparang thront hoch oben auf einem Gipfel in der bizarren
Felslandschaft. Besonders beeindruckend sind die phantastischen Wandmalereien
und Fresken in den Klöstern.
    
Für den Besuch
von Tsaparang muss vor Ort eine letzte behördliche Erlaubnis eingeholt
werden. Außerdem ist es vorgeschrieben, dass uns ein Angehöriger des
„Kulturamtes“ begleitet. Es bleibt deshalb bis zuletzt offen, ob Tsaparang
wirklich besucht werden kann.
Am Nachmittag fahren wir wieder zurück gen Osten in
Richtung Mount Kailash.
   
17. Tag
Fahrt nach Darchen (4.520 m, ca. 8 Std.)
Wir fahren zurück auf der Hauptroute Richtung Kailash. Ankunft in Darchen und
Vorbereitung des Trekkings. Übernachtung nach Möglichkeit in Zelten, aber
vorraussichtlich auf behördliche
Anordnung in einem der wenig einladenden Gästehäuser von Darchen.
18. Tag
Trekking nach Diraphuk (5.000 m, ca. 6 Std.)
Der Höhepunkt der Reise ist die dreitägige Umrundung (51 km) des heiligen
Berges Kailash (6.714 m), die bei den Tibetern Kora und bei den Hindus
Parikrama genannt wird. Für Hindus, Buddhisten, Jainas und Bön-Anhänger ist
der Kailash der heiligste Berg der Welt. Die Flüsse Indus, Brahmaputra,
Sutlej und Karnali entspringen hier an der „Achse des Kosmos". Der
Kailash wirkt wie ein riesiger natürlicher Tempel: Steine, Quellen und Hügel
am Weg haben für die Pilger religiöse Bedeutungen.
Die
Kailash-Umrundung findet normalerweise im Uhrzeigersinn statt. Pilger, die uns
aus der anderen Richtung entgegenkommen, sind Anhänger der vorbuddhistischen
Bön-Religion. Am Kailash wurde der Sage nach der Wettkampf zwischen Milarepa
und seinem Bön-Kontrahenten Naro Bönchung zu Gunsten von Milarepa und damit
des Buddhismus entschieden. Milarepa überholte bei einem Wettrennen zum
Kailash-Gipfel auf dem ersten Sonnenstrahl sitzend den auf seiner Trommel
reitenden Naro Bönchung. Dieser ließ vor Schreck die Trommel fallen. Beim
Absturz schlug sie eine tiefe Kerbe in den Berg, die noch heute an der Südseite
zu sehen ist.
Von Darchen laufen wir 2 Std. bis Tarboche, wo ein Pfahl
mit Gebetsfahnen zu Ehren Buddhas aufgestellt ist. Von hier aus haben wir
einen wunderschönen Einblick in das westliche Tal des Mount Kailash. Hier
wird im Mai/ Juni Buddhas Geburtstag als großes Pilgerfest gefeiert. Das Gepäck
wird übrigens von Trägern bzw. Yaks getragen.
    
Durch goldgelbe Steppenlandschaft wandern wir weiter das
Tal hoch zur Dirapuk Gompa (4.860 m), die einen phantastischen Ausblick auf
die Nordseite des Berges bietet. Unser Zeltplatz liegt etwas weiter oben auf
ca. 5.000 Metern direkt vor der Kailash-Nordwand.
   
19. Tag
Trekking über den Dölma La nach Zutrul Phuk (4.850 m, ca. 8 Std.)
Auf halbem Weg zum Pass sind viele
kleine Steinhügel zu sehen. An dieser Stelle werfen sich die Pilger zu Boden
und verharren wie tot. Der Ort wird Shiva Tsal („Leichenacker“) genannt.
Um wiedergeboren zu werden, müssen sich die Gläubigen ihre Sünden bewusst
machen und symbolisch sterben. Als Zeichen dafür lassen sie ein Stück Stoff,
Schuhe, eine Satteltasche
oder einfach eine Haarsträhne
zurück.
    
Der Dölma La-Pass (5.670 m) ist der physische und
spirituelle Höhepunkt der ganzen Reise. Fromme
Wanderer murmeln am Pass heilige Mantras und klingeln mit Messingglocken.
Wieder opfern sie
etwas von ihrer Habe oder ihrer Person. Mit Hilfe der Göttin Dölma sind nun
Fehler gebüßt und überwunden. Vor den Gläubigen liegt ein neues Leben.
Hier durchschreiten die Pilger symbolisch die Pforten des Todes und legen den
weiteren Weg geläutert und gereinigt als neue Wesen zurück.
Kurz hinter dem
Pass befindet sich der der Gauri Kund-See (Tuksche Tso). In diesem
ovalen, smaragdgrünen „See des
Mitleids“ nehmen vor allem indische Pilger trotz Kälte und Eisschollen ein
reinigendes Bad.
Wir wandern das Tal hinunter nach Zuthrul Puk, der
Wunderhöhle, wo einst Milarepa meditierte.
    
20. Tag
Trek nach Darchen (ca. 3 Std.) und Fahrt zum Manasarovar (ca.
3 Std.)
Wir besuchen die Zauberhöhle von Milarepa. Die Strecke ist nicht weit und führt
aus dem Westtal vorbei an Niederwerfungsplätzen (Chaktsal) und Fussabdrücken
Buddhas zurück nach Darchen. Anschließend fahren wir weiter zur Nordseite
vom Manasarovar See.
21. Tag
Ruhetag am Lake Manasarovar mit Möglichkeit zum Besuch der
Seralung Monastery. Dieser Tag dient auch als Reservetag, falls vorher mal was
schief läuft.
   
22. Tag
Fahrt nach Saga (ca. 12 Std.)
Ganztägige Fahrt entlang des Tsang Po-Fluss (Brahmaputra) und der
Himalayakette nach Saga. Wir überqueren mehrere ca. 5.000 Meter hohe Pässe
und haben Ausblicke auf das Annapurna- und Dhaulagiri-Massiv sowie die
Nordseite von Mustang.
23. Tag
Fahrt nach Lhatse (ca. 10 Std.)
Wir fahren weiter auf der tibetischen Hochebene an der Himalayakette entlang.
Je weiter wir nach Osten kommen, umso mehr nimmt die Zivilisation zu. Auch die
Straßenverhältnisse werden langsam besser.
24. Tag
Fahrt nach Shigatse (3.900m, ca. 6 Std.)
Wir fahren (nun auf teilweise geteerten Straßen) weiter gen Osten. In
Shigatse besuchen wir das Thasilompo-Kloster.
   
25. Tag
Fahrt nach Gyantse (3.800m, ca. 6 Std.)
In Gyantse besichtigen wir das imposante Fort sowie die Klosteranlage mit
seiner großen Stupa.
   
   
26. Tag
Fahrt nach Lhasa (3.680m, ca. 6 Std.)
Wir überqueren nochmals bis zu 5.000 Meter hohe Pässe und kommen am türkisblauen
Yamdrok-Tso vorbei. In Lhasa werden wir feststellen, das die Stadt boomt.
Viele neue, hohe und bunte Gebäude.Die Chinesen haben hier „ganze Arbeit“
geleistet und vom tibetischen Flair ist fast nichts mehr übrig geblieben.
   
27. Tag
Stadtbesichtigung Lhasa
Wir besichtigen heute das wohl berühmteste Gebäude Tibets – das
Potala. Mit über 1.000 Räumen diente dieses auf einem Hang stehende Gebäude
dem Dalai Lama als Wohnsitz, bevor dieser ins Exil vertrieben wurde. Nachdem
die Chinesen erkannt haben, dass mit Touris Geld zu verdienen ist, sind
mittlerweile viele Räume des Potalas renoviert und auch zugänglich. Am
Nachmittag besuchen wir das Kloster Sera. Höhepunkt ist hier die „Debating
Hour“ der Mönche.
   
28. Tag
Stadtbesichtigung Lhasa
Heute besichtigen wir den Sommerpalast des Dalai Lama, die Norbulinka,
sowie den tibetischen Tempelbezirk Jokhang.
   
   
29. Tag
Rückflug nach Kathmandu
Am frühen Morgen fahren wir zum Flughafen von Lhasa. Für den Rückflug nach
Kathmandu versuchen wir möglichst Sitzplätze auf der rechten Seite des
Fliegers zu bekommen. Denn bei guter Wetterlage bekommen wir zum Schluss
unserer Reise noch ein Highlight geboten: Die Himalayakette von oben mit
seinen Achttausendern Kanchenjunga, Makalu, Lhotse, Cho Oyo und natürlich dem
Mount Everest !!!
    
Charakter der Tour und Anforderungen
Die Kailash-Umrundung ist technisch einfach, durch die große Höhe jedoch
sehr anstrengend. Für die Parikrama sind 3 Tage eingeplant. Während der
Trekkingtour überqueren Sie als höchsten Punkt dieser Reise den 5.636 m
hohen Dölma La; 16 Tage lang befinden Sie sich während der Trekkingetappen
und während der Fahrten in Höhen weit über 3.000 m bzw. über 4.000 m, denn
die Talebenen Tibets liegen oft höher als die höchsten Berge Europas. Die
Gefahr einer Höhenkrankheit darf dabei nicht unterschätzt werden. Die
tagelangen Fahrten in allradgetriebenen Fahrzeugen über schlechte Pisten
durch das menschenleere und weite tibetische Hochland stellen extrem hohe
Anforderungen in physischer wie in psychischer Hinsicht. Sie erfordern von den
Teilnehmern und Teilnehmerinnen Durchhaltevermögen und „Sitzfleisch".
Ihr Organismus muss gesund und belastbar sein, Sie benötigen gute Kondition.
Für Personen mit Herz- und Kreislaufproblemen sowie für Personen mit Rückenbeschwerden
(z.B. Bandscheibenleiden) ist diese Reise nicht geeignet.
Der Zustand der örtlichen Fahrzeuge ist schlecht, Reparaturen können die
Weiterfahrt verzögern. Heftige Regenfälle oder Erdrutsche (keine Seltenheit
in dem Gebiet) können die ohnehin schlechten Straßen (über weite Strecken
nicht asphaltiert, Schlaglöcher und Sandpisten) unpassierbar machen. Es kann
dadurch zu Routenänderungen oder zum Ausfall einzelner Programmpunkte kommen.
Während des Trekkings in Nepal und während des Aufenthalts in Tibet übernachten
Sie meist in Zwei-Personen-Zelten, in landesüblichen Hotels und Gästehäusern.
Diese sind teilweise äußerst einfache Unterkünfte, d.h. sie bieten wenig
Komfort und sind mit einfachsten sanitären Anlagen ausgestattet, die u.U. außerhalb
des Zimmers liegen. Der Service in den „Hotels" und Gästehäusern darf
nicht am europäischen Standard gemessen werden. In den Gästehäusern können
Doppelzimmer nicht garantiert werden, Übernachtung in Mehrbettzimmern ist möglich.
Die Küche ist für europäische Geschmacksnerven ungewohnt, und die
hygienischen Bedingungen sind „anders" als bei uns.
Da von chinesischer Seite der nepalesische Sherpa-Service zugelassen ist, wird
Sie während des Zeltens eine unserer eingespielten Begleitmannschaften aus
Nepal versorgen. Aktive und kameradschaftliche Mithilfe bei allen anfallenden
Arbeiten (z.B. Auf- und Abbau der Zelte etc.) muss trotzdem für alle
Mitreisenden selbstverständlich sein. Toleranz und Gemeinschaftsgeist sind
Voraussetzung für diese Tour. Für die Wanderungen benötigen Sie einen
Tagesrucksack, in dem Sie das Notwendigste (wie Regenschutz, Pullover,
Trinkwasserflasche usw.) bei sich tragen können. Hauptgepäck und Ausrüstung
werden von der Begleitmannschaft transportiert.
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